Vom fünften Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Helmut Schmidt (1918-2015), ist der Ausspruch „Ohne Kenntnis unserer Geschichte bleibt die Gegenwart unbegreifbar“ überliefert. Für den Verein zur Aufarbeitung der Historie der Arbeiterbewegung in der Region von Lippstadt eine Verpflichtung, mit der Publikation Rote Lippe Rose (RLR) und ihren Beiträgen „Erinnerungen“ fortwährend verschiedene Begebenheiten der Vergangenheit zurück ins Gedächtnis zu rufen. Mit diesem Heft blickt RLR auf zwei bemerkenswerte Veranstaltungen vor zehn Jahren in der Kapelle der Thomas-Valentin-Stadtbücherei: Öffentliche Besprechung des Buches des früheren „Zeit“-Journalisten Gunter Hofmann „Willy Brandt und Helmut Schmidt: Geschichte einer schwierigen Freundschaft“ mit dem vormaligen Vizekanzler Franz Müntefering als Interviewpartner des Buchautors am Donnerstag, 1. September 2016. Und überdies auf die am Samstag, 24. September 2016, eröffnete Ausstellung „Friedrich Ebert (1871-1925): Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten“ mit dem Historiker Bernd Faulenbach (1943-2024) als Erklärer der Persönlichkeit des von 1919 bis zu seinem Tod in 1925 als Reichspräsident der Weimarer Republik tätigen Mannes.
Begebenheiten mit Sozialdemokraten

Franz Müntefering (links) interviewt Gunter Hofmann zum Buch über die von der SPD gestellten Kanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt. Mehr dazu befindet sich bei www.geschichte-arbeiterbewegung.de mit dem Datum 5. September 2016.
Archiv-Foto: Karl-Heinz Tiemann

Bernd Faulenbach schildert das Leben von Friedrich Ebert. Mehr unter www.geschichte-arbeiterbewegung.de mit dem Datum 27. September 2016.
Archiv-Foto: Hans Zaremba