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Von Gladbeck über Drewer nach Lippstadt

Sein Weg führte ihn aus dem Ruhrgebiet, wo er am Freitag, 12. April 1940, in Gladbeck geboren wurde, ins Sauerland und durch seine berufliche Tätigkeit nach Lippstadt. Am Freitag, 17. Juli 2026, ist der Sozialdemokrat Hans Dieter Spangardt verstorben.   

Erinnerung an Hans Dieter Spangardt (1940-2026)

Lippstadt am Aschermittwoch, 15. Februar 2018:
Diese Aufnahme mit Hans Dieter Spangardt (Mitte) ist bei der öffentlichen Traditionsveranstaltung der Lippstädter Sozialdemokratie im Lokal „Jathe`s Kegelbahnen“ entstanden. Mit im Bild Inge Spangardt und Werner Schönfelder. 
Archiv-Foto: Karl-Heinz Tiemann

Werdegang

Seine Hinterbliebenen sind Ehefrau Inge Spangardt, wie ihr Mann Mitglied in der SPD, die zwei Söhne Holger sowie Karsten mit Ehefrau Gea und drei Enkelkinder. Über die Ausbildung und Ausübung der Tätigkeit als Posthauptsekretär führte der berufliche Werdegang von Hans Dieter Spangardt in die Finanzwirtschaft. Im Jahr 1973 zunächst als Sparkassenkaufmann, später mit einer zusätzlichen und berufsbegleitenden Qualifizierung zum Bank- und Sparkassenfachwirt. Vielen Kundinnen und Kunden der Anstalt des öffentlichen Rechts, Stadtsparkasse Lippstadt, war er ein vertrautes Gesicht, als das Geldinstitut in der Spielplatzstraße und ebenso in den Filialen noch einen Kassenschalter mit Bargeld unterhielt, bevor diese Aufgaben zunehmend von den heute bekannten Automaten übernommen wurden. Darüber hinaus engagierte sich Hans Dieter Spangardt auch gewerkschaftlich, und zwar in der damaligen DAG (Deutsche Angestellten-Gewerkschaft), die später mit anderen Einzelgewerkschaften zur der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) verschmolzen wurde. Aus der DAG-Zugehörigkeit entstand auch seine 19 Jahre dauernde Mitgliedschaft im Personalrat der Sparkasse. Bevor er aus beruflichen Gründen nach Lippstadt kam und im Kernstadt-Norden ein Eigenheim errichten ließ, wirkte er bereits in Drewer für die Sozialdemokratie. Von 1975 bis 1984 gehörte er dem Rüthener Stadtrat an. Dort wirkte er in verschiedenen Ausschüssen mit: Unter anderem von 1975 bis 1984 im Haupt- und Finanzausschuss, Schulausschuss, Kultur- und Kindergartenausschuss. Und in der Lippstädter SPD galt sein besonderes Augenmerk der Verwaltung der Parteifinanzen.

Hans Zaremba

Hinweis

Dieser Beitrag erscheint in der Printausgabe von Rote Lippe Rose für den Monat September 2026 und wird hier bereits vorab veröffentlicht.

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