Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Mobile Schule eingefädelt

Infolge der Auswertungen der von der SPD-Gruppe „Vorfahrt für`s Fahrrad“ in den Jahren 2023 und 2024 durchgeführten Inspektionstouren stellte sich unter anderem heraus, dass viele Kinder mit ihren Rädern nicht sicher fahren können. Daraus entstand die Idee, als Sofortmaßnahme in Lippstadt eine mobile Verkehrsschule einzurichten. Eine Überlegung, die auch im „FahrradNetzWerk“ aufgegriffen wurde und nun so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden soll.

Defizite sollen abgebaut werden

Lünen am Dienstag, 27. Mai 2025:
Momentaufnahme vom Verkehrsübungsplatz in Lünen. In der Mitte der einstige Vizebürgermeister der Stadt Lippstadt, Martin Schulz aus Bad Waldliesborn.
Archiv-Foto: Karl-Heinz Tiemann

Radfahrausbildungen

Was mit einer Verkehrsschule bewirkt werden kann, erfuhr die auf Initiative von Karl-Heinz Tiemann formierte Lippstädter Abordnung im Vorjahr bei ihren Visiten in Dortmund und Lünen, wo derartige stationäre Übungsplätze bestehen. Darüber hinaus informierte sich das örtliche „FahrradNetzWerk“ auch bei der Verkehrswacht im benachbarten Kreis Gütersloh. Dort werden im Verbund mit der Verkehrswacht kreisweit verschiedentlich Radfahrausbildungen und Radfahrprüfungen mit einer mobilen Verkehrsschule durchgeführt.

Beratungen in der Politik

Unterdessen wurde vom „FahrradNetzWerk“ unter Mitwirkung des ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrradclub) und der SPD-Gruppe „Vorfahrt für`s Fahrrad“ ein Konzept für die Einrichtung einer mobilen Jugendverkehrsschule für Lippstadt erstellt. Während langfristig für das Erlernen von sicherem Bremsen, Ausweichen, einhändiges Fahren sowie von Verkehrsregeln eine stationäre Einrichtung – ähnlich wie in Dortmund und Lünen – angestrebt wird, dürfte in Lippstadt eine mobile Jugendverkehrsschule die rascher realisierbare Lösung sein. Dies alles soll nun bald nach einem SPD-Antrag in den politischen Gremien beraten werden. Die Initiatoren haben jedoch nicht nur Kinder und Jugendliche für ihr Vorhaben im Blick. Auch Erwachsene, die auf das Fahrrad als Verkehrsmittel umsteigen und zurückkehren und die erforderliche Sicherheit (neu) erlangen wollen, könnten von einer derartigen Einrichtung profitieren. Ebenso die Nutzer von elektroangetriebenen Rädern.

Hans Zaremba

Letzte Aktualisierungen: