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Dortmund erreicht Königsklasse

Die Qualifikation für den Wettbewerb 2026/27 in der Champions League war das von den BVB-Bossen verkündete Minimalziel der Borussia in der 63. Bundesliga-Auflage. Durch das 4:0 am 31. Spieltag im Vergleich mit Freiburg erfüllte damit das von Niko Kovac betreute Team diese Vorgabe. Zugleich dürfte es sich die Vizemeisterschaft in 2025/26 gesichert haben. Für die zuletzt gefrusteten Fans im Dortmunder Stadion, unter denen sich abermals eine Delegation der Lippstädter „Optimisten“ befand, ein Ausgleich für die vergeigten Spiele gegen Hoffenheim und Leverkusen. Dennoch ist der Abstand auf den erneuten deutschen Meister München mit 15 Zählern beträchtlich.   

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Schaut einmal mehr auf die Abstiegszone:
Sie beschreibt Hans Zaremba in seiner aktuellen Kolumne zur Bundesliga.

München

Warum dies so ist, haben am letzten Wochenende einmal mehr die Bayern unterstrichen. Obwohl die von Vincent Kompany aufgebotene Mannschaft in Mainz zur Halbzeit mit 0:3 zurücklag, drehte sie nach der Pause die Partie und fügte durch das 4:3 ihrem ohnehin prall gefüllten Konto drei Punkte hinzu. Zutreffend war die Analyse, die der Goalgetter Harry Kane im „Sportschau“-Interview formulierte: „Die erste Halbzeit war unter unseren Standards, die uns in dieser Saison so stark machen. Wir waren nicht da und haben in der Pause gesagt, dass wir mehr Energie und Intensität ins Spiel bringen müssen. Wir wussten, dass wir die Qualität haben, um ihnen wehzutun – und das ist passiert. Spätestens nach dem ersten Tor hat jeder daran geglaubt, dass es diese großartige Comeback geben wird.“

Wolfsburg

Nach dem neuerlichen Punktverlust der Fußballer vom Mittellandkanal (0:0 vor eigener Kulisse gegen Mönchengladbach) hat der einstige Meistercoach Felix Magath den Glauben an seinem vormaligen Club im Abstiegskampf verloren: „Ich befürchte, dass es für den VfL in die 2. Liga geht“, lautete sein Statement am vergangenen Sonntagmorgen im „Doppelpass“ von „Sport 1“. Gleichwohl konnten die Schützlinge von Dieter Hecking durch die parallele Schlappe mit dem 0:2 von St. Pauli in Heidenheim ihren Rückstand um einen Punkt zum Kultclub von der Reeperbahn verkürzen. Womöglich entscheidet erst das Match der Wölfe am 34. Spieltag am Millerntor über die definitive Zuordnung für die Relegation.

Hamburg

Sorgenfalten um den Erhalt seiner Zugehörigkeit in der Beletage sind nun auch beim Lokalrivalen der Kiezkicker, die Rothosen des HSV, wieder aufgetreten. Das 1:2 gegen die TSG Hoffenheim 1899 war für den Hamburger SV eine große Enttäuschung. Die Niederlage im Volkspark war der sechste sieglose Auftritt des vorjährigen Rückkehres in die Bundesliga. Nun befindet sich die von Merlin Polzin formierte Auswahl trotz eines Vorsprungs von fünf Zählern gegenüber dem FC St. Pauli auf dem bedrohlichen 15. Rang.

Bremen

Obzwar noch nicht alle Abstiegsnöte an der Weser vorbei sind, kann sich der SV Werder Bremen, der vierte der lange gefährdeten Vereine aus dem Norden, auf eine Fortsetzung seiner Mitgliedschaft in der Bundesliga einstellen. Die Equipe des Übungsleiters Daniel Thioune verdiente sich ihren eingeheimsten Punkt mit dem 1:1 beim VfB Stuttgart durch eine starke kämpferische Leistung und gute offensive Nadelstiche. Hingegen waren vor der Begegnung am Neckar verschiedentlich Meldungen zu vernehmen, wonach Real Madrid um eine Verpflichtung von Sebastian Hoeneß als Nachfolger des dort gescheiterten Trainers Xavi Alonso buhle. Angeblich würde der spanische Spitzenclub den Sohn des einstigen Mittelstürmers der Stuttgarter, Dieter Hoeneß, verstärkt beobachten.

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