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Fußball verbindet Kulturen

Vom Beginn der Gründung des Lippstädter BVB-Fanclubs, „Optimisten“, im Mai 2000 ist ihr Engagement für die Gemeinwesensarbeit ein fester Bestandteil der jährlichen Aktivitäten. So auch in diesem Jahr, wo das Hallenturnier im Fußball für Kinder und Jugendliche im Verbund mit der hauptamtlichen Jugendarbeit in  Lippstadt unter Einbeziehung des städtischen Jugend- und Familienbüros sowie des Begegnungszentrums „Treff am Park“ bereits zum 24. Mal ausgerichtet wurde.

Überzeugendes Engagement für die Jugend

Siegerehrung beim Turnier in den Sporthallen am Dusternweg.
Mit dabei waren von den Organisatoren auch Waldemar Schulz und Peter Schriewersmann (links) und Sascha Thiele (rechts).

Vielfältige Vorbereitungen

Mit der Teilnahme von insgesamt 16 Teams – jeweils acht Equipen in der Gruppe der 12 bis 15 Jahre alten Jugendlichen sowie der Staffel mit den im Alter 16 bis 19 jungen Erwachsenen – freuten sich die Veranstalter über eine Rekordmitwirkung. Doch bevor der erste Anpfiff vom Quartett der Schiedsrichter mit Michel Bergamo, Markus Ludwig, Frank Niemzock und Peter Schriewersmann erfolgen konnte, waren etliche Vorbereitungen zu erfüllen. Die Bereitstellung der Sporthallen der Realschulen am Dusternweg, die Verpflichtung der teilnehmenden Teams durch das Jugend- und Familienbüro in der Zuständigkeit  von Sascha Thiele, die Gestaltung des elektronischen Ergebnisdienstes in der Regie von Philipp Hertel aus dem BVB-Fanclub sowie die Organisation des Caterings unter Leitung des optimistischen Vormanns Oliver Weiß mit seinen Helferinnen und Helfern aus der schwarz-gelben Lippstädter Gemeinde. Für das Funktionieren des Spielbetriebs zeichneten Laura Rempel aus dem „Treff am Park“ für die Gruppe der 12 bis 15 Jahre alten Jugendlichen und der städtische Fachdienstleiter Frank Osinski für die jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 19 Jahren verantwortlich. Unterstützt wurden die Sozialpädagogen in der Turnierleitung durch den Beauftragten für die Jugendarbeit der „Optimisten“, Waldemar Schulz.

Sorgte für schnelle Informationen:
Philipp Hertel vom BVB-Fanclub Lippstadt war für die Übermittlung der Ergebnisse und Tabellenstände verantwortlich.

Ranglisten und Ehrungen

Nach Beendigung des interessanten und gut besuchten Tages für junge Hobbyfußballer, deren Mannschaften sich unter anderem aus den örtlichen Begegnungszentren und Straßenfußballern formiert hatten, waren die Ehrungen der Sieger vorzunehmen. Dabei wurden neben Pokalen auch Wunscherfüller für die am Ball aktiven Kicker überreicht. Bei den 12 bis 15 Jahre alten Teilnehmern bildeten das „AWO-DOT“ (offener Treff der Arbeiterwohlfahrt in Soest), die Auswahlen „Leopard“ der Kopernikusschule und aus dem Feld der ungebundenen Mannschaften „Next Generation“ die drei ersten Ränge der Abschlusstabelle. Mit dabei waren in dieser Altersstaffel auch die Schule im Grünen Winkel, die „Mikado“-Kids, die freien Mannschaften mit den Bezeichnungen  „FC Frittata“ und „FC Melone“ sowie die von der Kopernikusschule gestellten „Löwen“. Die Rangliste in der Kategorie von 16 bis 19 Jahren wurde angeführt vom „FC Ayran“ sowie vom „Sport um Mitternacht“ mit dem Team SC und „Joga Bonito“. „West-Afrika“, eine Mannschaft der ambulant flexiblen Flüchtlingshilfe der INI, die Crew „Real Madrid“ sowie aus dem Umfeld von „Sport um Mitternacht“ mit „Adana FC“ und „Haircut by Ali“ und darüber hinaus die „Kicker“ komplettierten das Teilnehmerfeld der jungen Erwachsenen.

Unterstützte die Organisation beim Ablauf der Veranstaltung:
Waldemar Schulz, Beauftragter für die Jugendarbeit bei den BVB-Freundinnen und freunden in Lippstadt.
Fotos (3): BVB-Fanclub Lippstadt/Sammlung Hans Zaremba

Bewährtes Modell

Auch diese Begegnungen waren wiederum der Beweis für das gute Zusammenwirken von ehrenamtlicher und beruflicher Jugendarbeit in Lippstadt. Ein Modell, das sich bereits ein Vierteljahrhundert bewährt hat. Und der Fußball hat von neuem seine Bedeutung für die Verbindung von Menschen, Kulturen und Generationen unterstrichen. Die an der Lippe von den Veranstaltern gefundene Plattform für den sportlichen Wettkampf fördert die Integration und setzt sich zudem gegen Diskriminierung und Rassismus ein. Daneben hat der von den „Optimisten“, dem „Treff am Park“ sowie dem Jugend- und Familienbüro der Stadt Lippstadt angebotene Fußballtag erneut Räume für Begegnungen geschaffen, wo sich Emotionen und Rituale verschmelzen konnten.

Hans Zaremba

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