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München enteilt Dortmund

Der FC Bayern München ist auf seinem Weg zum 35. Meistertitel kaum noch aufzuhalten. In Dortmund gewann der Branchenführer im Spitzenspiel bei der Borussia trotz eines Rückstandes von 0:1 zur Pause mit 3:2. Damit baute der Rekordmeister seinen Vorsprung auf den Dauerrivalen auf beachtliche elf Zähler aus.

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Für ihn ist der 1. FC Heidenheim der erste Absteiger der Bundesliga-Saison 2025/26: Das meint der Chronist der Lippstädter BVB-Freunde, Hans Zaremba, in seiner Kolumne nach dem 24. Spieltag.

Dortmund

Trotz einer klaren Verbesserung zum 1:4-Desaster bei Atalanta Bergamo in der Champions League verloren die Dortmunder auch das zweite Saisonspiel gegen die Bayern. Wiederum ein ärgerliches Resultat für die treuen BVB-Fans, von denen erneut eine stattliche Zahl der Lippstädter „Optimisten“ im einstigen Westfalenstadion dabei war. Nun liegt der bislang letzte Heimsieg der Borussia gegen den Rekordmeister bereits mehr als sieben Jahre zurück. Folglich dürfte für das von Niko Kovac betreute Team die Saison 2025/26 nach dem frühen Abschied aus dem DFB-Pokal und dem Aus im Europa-Wettbewerb ohne einen Titel bleiben.

 München

Einmal mehr war es Harry Kane, der den Unterschied zwischen dem Tabellenführer und dem Verfolger aufzeigte. Seine zwei Buden und das Siegtor von Joshua Kimmich entschieden die packende Partie. „Dieser Sieg ist auch für den FC Bayern mehr wert als nur drei Punkte“, beurteilte die „Süddeutsche Zeitung“ zutreffend den „Classico“ der Bundesliga.

Bremen

Die Erleichterung von Daniel Thioune war nach dem 2:0 von Werder Bremen im Kellerduell gegen das Schlusslicht 1. FC Heidenheim groß. Der Nachfolger des an der Weser geschassten Trainers Horst Steffen hatte seine ersten drei Spiele als Coach ausnahmslos verloren. Der Dreier beendete die sieglose Serie von 13 Pflichtspielen der Grünweißen. Für die Ost-Württemberger ist der Klassenerhalt nach dieser Schlappe inzwischen unerreichbar.

Mönchengladbach

Hingegen konnte der Übungsleiter von Borussia Mönchengladbach, Eugen Polanski, nach dem Arbeitssieg mit dem späten 1:0 gegen Union Berlin aufatmen. Seine Mannschaft schaffte damit, den drohenden freien Fall vorerst zu bremsen. Da überraschten die Worte des Mittelfeldspielers der Niederrheiner, Rocco Reitz, gegenüber den Medien „Es fühlt sich extrem gut an. Vor allem zuhause und nach dem Spielverlauf. Ich denke, wir haben uns das über die gesamte Zeit dann auch verdient, so einen Lucky-Punch am Ende zu kriegen“ nicht.

Hamburg

Entspannung war auch bei den Kiezkickern nach ihrem Auftritt im Kraichgau zu verspüren, als sie durch das 1:0 im Match mit Hoffenheim drei wichtige Punkte im Abstiegskampf einsammelten. Und der Betreuer von St. Pauli, Alexander Blessin, freute sich, dass „wir uns heute einfach belohnt haben“ und hob nach dem Treffen das strukturierte Spiel der Kicker aus dem Hamburger Vergnügungsviertel und die vielen Ballgewinne seiner Auswahl hervor.

Augsburg

Was ein Umbau auf der Trainerposition bewirken kann, haben die Augsburger mit ihrem Wechsel von Sandro Wagner zu Manuel Baum offenbart. Während die Fuggerstädter durch ihr 2:0 gegen Köln und die Serie von neun ungeschlagenen Heimspielen auf den neunten Rang kletterten, ist der Effzeh in die Nähe der Abstiegszone gerutscht. Die Geißböcke konnten in den letzten 15 Partien nur zwei Siege holen, mussten aber neun Pleiten erdulden.

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