
Liebe Leserinnen und Leser von Rote Lippe Rose,
in der Geschichte der Lippstädter Kommunalpolitik hat es seit der Gebietsneuordnung in 1975 kaum eine Debatte gegeben, die mit einer derart großen Leidenschaft geführt wurde wie das Pro und Kontra um ein Jugendamt in der Verantwortung der Stadt Lippstadt. Vor 30 Jahren – am 1. Januar 1996 – hat das Ende Januar 1995 vom Stadtrat nach einer fünfzehn Jahre dauernden Diskussion beschlossene Stadtjugendamt seinen kompletten Betrieb aufgenommen. Damit wurde mehr oder weniger in Lippstadt eine rundweg neugestaltete kommunale Jugend- und Sozialpolitik etabliert.
Stadtjugendamt – Rückblick und Ausblick
Daran erinnert der Verein zur Aufarbeitung der Geschichte der Arbeiterbewegung in der Region von Lippstadt mit seinem öffentlichen Dialog Stadtjugendamt – Rückblick und Ausblick am Donnerstag, 5. März 2026, 18.00 Uhr, Rathaus. Angekündigt haben sich für diesen Abend: Iris Faulhaber, städtische Fachbereichsleiterin für Familie, Schule und Soziales, ihr Vorgänger Manfred Strieth und der einstige Vorsitzende des Jugend- und Sozialausschusses der Stadt Lippstadt, Hans Zaremba.
Stadtjugendamt – eine Erfolgsgeschichte
Vor diesem Hintergrund wurde diese Extra-Ausgabe von Rote Lippe Rose erstellt. Damit werden unter anderem die Ereignisse betrachtet, die in 1995 zum Beschluss des Lippstädter Stadtrats für ein städtisches Jugendamt geführt haben. Ebenso schildert diese Schrift eine Reihe von Maßnahmen und Projekten, die von dieser Institution in den letzten drei Jahrzehnten auf den Weg gebracht wurden.
Mit vielen Grüßen
Karl-Heinz Tiemann