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München weiterhin Favorit

Wer gehofft hatte, dass nach dem Verlust von zwei Punkten der Bayern beim HSV eine anschließende Formkrise des Titelverteidigers die Meisterschaft neu beleben würde, musste sich am vergangenen Sonntag nach dem 5:1 von München gegen Hoffenheim vorerst von dieser Erwartung verabschieden. Der Branchenführer bleibt mit einem Vorsprung von sechs Punkten vor den Dortmundern weiterhin Favorit auf die Schale.  

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Sieht in Heidenheim den ersten Absteiger:
Dies bemerkt der Chronist der Lippstädter BVB-Freunde, Hans Zaremba, in seiner Kolumne zum 21. Spieltag in der Bundesliga.

Dortmund

Mittlerweile haben sich die Fans des BVB – auch bei den Lippstädter „Optimisten“ – damit abgefunden, dass der von ihnen geschätzte Ligist seine Siege nicht gerade durch glanzvolle Vorstellungen einsackt. So auch am 21. Spieltag mit dem 2:1 in Wolfsburg. Folglich lässt sich der Übungsleiter der Schwarz-Gelben, Niko Kovac, keine kernigen Worte entlocken, obwohl der Abwehrchef der Borussia, Nico Schlotterbeck, eine Woche zuvor noch vom Titelgewinn gesprochen hatte. Bei seinem Statement dürfte sich der Kroate auf das berufen haben, was er seit Wochen beobachtet: Eine durchaus erfolgreiche Auswahl, die nun seit 14 Spielen in der Bundesliga ungeschlagen ist, aber häufig Fußball zum Wegschauen darbietet.

Hamburg

Das wichtige 2:0 des HSV beim Schlusslicht Heidenheim war für ihn nach sechs Partien ohne Sieg der erste Dreier in 2026. Zuletzt hat das von Merlin Polzin formierte Team drei Remis in Serie erreicht, darunter das beachtliche 2:2 gegen München. „Es fühlt sich sehr schön an“, meinte der Hamburger Coach nach dem Auftritt in Ost-Württemberg im „Sportschau“-Gespräch und fügte hinzu: „“Unser Weg ist noch lange nicht zu Ende.“ Hingegen muss sich die von Frank Schmidt betreute Mannschaft mit ihren derzeit nur 13 Punkten nach drei Bundesliga-Jahren wohl auf eine Rückkehr ins Unterhaus einrichten. Neben den Rothosen sammelte auch der Lokalrivale von der Reeperbahn mit dem 2:1 gegen seinen Gegner aus dem Ländle, Stuttgart, drei Punkte ein. Die Kiezkicker bleiben mit 17 Punkten zwar auf dem 17. Rang und sind vorerst nur noch zwei Zähler von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Dazu bemerkte der St. Pauli-Coach Alexander Blessin, zur „Sportschau“: War wichtig, ein Ausrufenzeichen zu setzen. So muss es jetzt weitergehen.“

Frankfurt

Die Frankfurter haben bei der Premiere ihres neuen Mannes an der Seitenlinie, Albert Riera, den dringend erforderlichen Befreiungsschlag verpasst. In Köpenick schafften die Hessen entgegen der markigen Sprüche ihres Impresario vor dem Match lediglich ein müdes 1:1 und sind nun schon seit neun Pflichtspielen sieglos. Ebenso verpassten es die „Eisernen“, sich zum 60. Geburtstag des Kultvereins aus dem Osten der Hauptstadt selbst zu beschenken. Der 1. FC Union Berlin wartet weiter auf den ersten Dreier im Jahr 2026.

Bremen

Auch der Trainerwechsel in Bremen von Horst Steffen auf Daniel Thioune hat den SV Werder nicht zurück in die Erfolgsspur gebracht. Das 0:1 in Freiburg war das elfte Spiel der Grünweißen in Folge ohne einen Sieg. Dabei spielten sie fast die ganze zweite Hälfte mit einem Mann mehr in Überzahl. Es sieht für die Fußballer von der Weser merklich düster aus.

Mönchenglachbach

Ebenfalls kommt Gladbach nicht voran. Im rheinischen Derby mit Leverkusen reichte es nur zum 1:1. Die Mönche haben gerade mal drei Punkte mehr als die Bremer, die sich auf dem Relegationsplatz befinden. Auch für die Werkself ist ihr Resultat eine Enttäuschung.

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