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Von Radlern bis zum Fußballsport

Wenn am Sonntag, 14. September, die Wählerinnen und Wähler über die Formation des künftigen Rates der Stadt Lippstadt für die Jahre von 2025 bis 2025 befinden, dann entscheiden sie auch darüber, ob es künftig deutlichere Mehrheiten für eine Verbesserung der Situation der Radlerinnen und Radler in der Stadt an der Lippe gibt. Nicht zuletzt darauf schaut auch das „FahrradNetzWerk“, ein Zweig des Lippstädter Klimanetzwerks, das gegenwärtig in einer Serie bis zum Wahltermin auch über Rote Lippe Rose die Antworten seiner Befragung der Parteien und Wählergruppen sowie der Kandidatin und Kandidaten für das Bürgermeisteramt bei der Kommunalwahl im September präsentiert.

Wochenrückblick von Hans Zaremba

Lippstadt am Dienstag, 16. Mai 2023:
Momentaufnahme an der Ecke von der Beckumer Straße zur Bastionsstraße. Der Rektor der Friedrichschule, Andreas Brauckmann, im Gespräch mit Karl-Heinz Tiemann über die von den Schülerinnen und Schülern genutzten Wege zur Grundschule im Norden der Kernstadt. Mit im Bild links Christian Ringel vom örtlichen Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. Auch diese Inspektion hat belegt, dass etliche Maßnahmen für die Radlerinnen und Radler in Lippstadt überfällig sind.
Archiv-Foto: Adrian Tiemann

Gegensatz

Was bislang den Stellungnahmen zu dieser Untersuchung zu entnehmen ist, wollen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die Linkspartei mit mehr finanziellen Mitteln und einer besseren personellen Ausstattung im Stadthaus die für Lippstadt überfällige Verkehrswende forcieren, während die Vorhaben von CDU, Bürgergemeinschaft und FDP wesentlicher zurückhaltender ausfallen. Dabei hat gerade der vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) präsentierte Klimatest offenbart, dass Lippstadt beim Fahrradklima nur Mittelmaß darstellt. Ganz anders klingen zu den Vorstellungen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei die Töne aus dem Handel, deren Positionen für mehr Parkplätze und mehr Autos in der Innenstadt im krassen Gegensatz zum unerlässlichen Engagement für die Radlerinnen und Radler im Stadtgebiet stehen. Wer auch immer ab November als Bürgermeisterin/Bürgermeister im Stadthaus seine Arbeit aufnimmt, wird gefordert sein, die unterschiedlichen Interessen auszugleichen.

Unstimmigkeiten

Diskrepanzen sind auch in der Bundespolitik zu verzeichnen. Weiterhin ist die Frage der Nachbesetzung der freiwerdenden Stellen am Bundesverfassungsgericht unbeantwortet. Das durch den überraschenden Rückzieher der CDU/CSU-Bundesfraktion von den mit der SPD getroffenen Vereinbarungen vom 9. Juli entstandene Dilemma wabert weiter durch den Sommer. Ebenso tun sich vor dem Hintergrund des von der schwarz-roten Koalition beabsichtigten Umbaus der sozialen Sicherungssysteme größere Unstimmigkeiten auf. Gleichwohl besteht für die Reformen der Altersversorgung und Pflegeversicherung dringender Handlungsbedarf. Der aktuellen Bundesregierung droht ein Versinken im Dauerstreit, wenn ihre Vorleute aus der Union und SPD nicht rasch überzeugende Lösungen finden.

Fußball

Unterdessen hat der Profifußball am gestrigen Freitag mit dem ersten Spieltag in der Zweiten Liga die Saison 2025/26 eröffnet. Während es für die westfälischen Vereine aus Gelsenkirchen (am Freitagabend 2:1 gegen Hertha) und Paderborn (am heutigen Samstag ebenfalls 2:1 im Treffen mit Kiel) jeweils Dreier einheimsen konnten, waren die Auftritte von Bochum in Darmstadt (1:4) und Münster beim Karlsruher SC (2:3) mit Enttäuschungen verbunden. Nun blicken die Fans der heimischen Region auf das Samstag-Abendspiel in der Leinweberstadt zwischen Bielefeld mit Düsseldorf. Sie hoffen mit dem fünften Club aus Westfalen auf einen überzeugenden Start der Arminia bei ihrer Rückkehr im Unterhaus. Und noch ein Ausblick: Am Sonntag, 10. August, müssen auch die Kicker aus Lippstadt wieder ran. Der SV 08 beginnt seine nächste Runde in der Oberliga Westfalen bei der SpVgg Vreden, wo die Schwarz-Roten im Vorjahr einen Sieg einfahren konnten. Folglich sind auch in Lippstadt die Erwartungen in das neue Fußballjahr groß. Die Anhängerinnen und Anhänger des Fusionsvereins wünschen sich – was nicht sonderlich erstaunt – einen Wiederaufstieg in die die Regionalliga.

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