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Pressemitteilungen für die SPD

Größere Lobby gewünscht [10.07.2008]

Sommertour des Lippstädter SPD-Ortsvereins beim SKM

„Was wir alles erfahren haben, ist ein eindrucksvolles Zeugnis über eine vorbildliche Arbeit, insbesondere für viele Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.“ Mit diesen Worten lobte der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Bernhard Scholl das hohe Engagement des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM), wo eine Delegation seiner Partei während der Sommertour des Lippstädter SPD-Ortsvereins zu einem Informationsgespräch von der SKM-Geschäftsführerin Gabriele Leifels in den neuen Räumen des Sozialverbandes in der Cappelstraße empfangen wurde.


Beeindruckt über das neue Domizil. Die Gäste aus der SPD beim SKM in der Cappelstraße. Im Bild als dritter von links der Bundestagskandidat Wolfgang Hellmich und rechts die SKM-Geschäftsführerin Gabriele Leifels.

Beeindruckte Gäste

Beeindruckt zeigten sich die Besucher, unter denen sich mit dem stellvertretenden SPD-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hellmich auch der heimische Bundestagskandidat der Sozialdemokraten befand, von dem gelungenen Bau der noch jungen Heimstätte des seit 1922 bestehenden SKM, der damit nur ein Jahr jünger ist wie der Lippstädter SPD-Ortsverein. Das im Frühjahr seiner Bestimmung übergebene und auf dem Areal eines ehemaligen Bürobedarfsgeschäftes entstandene Gebäude beschrieb die SKM-Geschäftsführerin als gut isoliert und schall geschützt, wodurch das starke Verkehrsaufkommen der Cappelstraße für das Haus mehr oder weniger unschädlich sei.

Stolz auf die schlanke Verwaltung. Die kompetente Chefin des SKM, Gabriele Leifels.

Schlanke Verwaltung

Insgesamt würden vom SKM 66 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt, wovon der mehrheitliche Teil Frauen seien. Durch eine geschickte Organisation habe man den Verwaltungsapparat sehr schlank halten können. Mit ihr als Geschäftsführerin, so Gabriele Leifels, seien lediglich eine Person für den Empfang, zwei Buchhalterinnen und eine weitere Betriebswirtin tätig. Der überwiegende Teil des Personals wende sich der konkreten Sozialarbeit zu, die sich beim SKM in Lippstadt in acht Fachabteilungen gliedere.

Kooperationen mit anderen Verbänden. Sie stellte Gabriele Leifels mit Blick auf die demographische Entwicklung heraus.


Enge Kooperationen

Mit dem „Haus der Kulturen“ und dem Aufgabenfeld für Integration und Migration, wo auch Sprachkurse, Kochkurse, Gymnastik, Seniorengruppen und ein „sehr gut angenommenes internationales Frauenfrühstück“ angeboten werden, stellte die Chefin des SKM eine dieser Fachabteilung etwas ausführlicher vor. Inzwischen zähle man 103 verschiedene Nationalitäten, die von den vermittelten Angeboten erfasst würden. Mit dieser Fachabteilung leiste ihr Verband auch einen erheblichen Beitrag auf dem breiten Feld, das durch den demographischen Wandel entstanden sei. „Hier gibt es auch enge Kooperationen mit den anderen Sozialverbänden im Stadtgebiet“, betonte die fachkundige SKM-Frau. Für die Sozialdemokraten eine interessante Auskunft, wo für sie derzeit der Komplex der alternden Gesellschaft einen Schwerpunkt ihrer kommunalen Sozialpolitik darstellt.

Informationen zur Finanzierung. Dabei erfuhren die aufmerksamen Zuhörer auch von der Streichung des Landeszuschuss für die Hausaufgabenhilfe im TAP.

Landeszuschüsse gestrichen

Durch die Streichung der Landeszuschüsse für die Hausaufgabenhilfe seien aber Probleme entstanden, „wodurch wir uns an die Stadt Lippstadt um Hilfe gewandt haben, damit diese unerlässliche Maßnahme nicht eingestellt werden muss“, beschrieb die SKM-Geschäftsführerin ein Beispiel der täglichen Schwierigkeiten, die zu überwinden seien. Insgesamt komme der Verband über die Runden, erklärte Gabriele Leifels auf Nachfrage von Bernhard Scholl zur finanziellen Ausstattung der von ihm geleisteten Arbeit.

Bund und Europa auch in der Pflicht. Dies stellte der Bundestagskandidat Wolfgang Hellmich heraus.

Bund und Europa gefordert

Beklagt wurden von der örtlichen Repräsentantin des SKM die zu starren Regelungen der Vergütung nach den Fachleistungsstundensätzen (Berliner Rahmenvertrag für Hilfen in Einrichtungen und durch Dienste der Kinder- und Jugendhilfe), mit denen es schwer sei, gute und geeignete Mitarbeiter, die für diese Arbeit unbedingt nötig seien, zu finden. Wolfgang Hellmich, als ehrenamtlicher DRK-Ortsvereinsvorsitzender im benachbarten Bad Sassendorf selbst mit dieser Materie vertraut, pflichtete der gelernten Sozialarbeiterin/Sozialtherapeutin bei und sprach sich für eine Tätigkeitsbezahlung aus. Ebenso meinte der vor wenigen Wochen von seiner Partei für die Bundestagswahl auf den Schild gehobene Politiker, dass bei der finanziellen Förderung vieler der vom SKM wahrgenommenen Aufgaben auch die Bundes- und Europapolitik in der Verantwortung stehe, weil nicht alles die Kommunen aus ihren Etats bestreiten könnten.

Netzwerk zwischen Kolleg und TAP erstellen. Mit diesem Vorschlag wartete Udo Strathaus (Bildmitte)auf.

Praktischer Vorschlag

Einen praktischen und relativ schnell umzusetzenden Vorschlag unterbreitete der SPD-Ratsherr Udo Strathaus, als er eine Vernetzung zwischen dem Lippeberufskolleg und dem „Treff am Park“ anregte. Mit ihr könnten Schüler des hauswirtschaftlichen Bereichs einmal in der Woche in dem Begegnungszentrum im Lippstädter Südwesten ein Essen für die über Mittag betreuten Kinder erstellen, was zugleich den personellen Aufwand für den SKM als Träger des vor zehn Jahren errichteten Hauses an der Nussbaumallee entlasten könnte.

Gruppenbild zum Abschluss. Die Besucher aus der SPD mit dem stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Bernhard Scholl in der zweite Reihe hinter der SKM-Chefin Gabriele Leifels.

Stabiles Spielzeug

Was dem TAP derzeit noch bei seiner Ausstattung fehle, sei stabiles Spielzeug für Kleinkinder im entstehenden Mehrgenerationengarten, wie eine Schaukel, Kletterburg und ähnliches. Gabriele Leifels hofft hier auf offene Sponsorenherzen. Besondere Anliegen an die Politik habe sie zwar nicht, gab die Gastgeberin ihren Besuchern nach dem über zweistündigem Zusammensein auf den Weg. Sie wünsche sich jedoch, „eine größere Lobby für unsere Klientel“, zu denen auch die Nichtsesshaften und psychisch kranken Menschen zählten.

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