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Weltmeister Deutschland [14.07.2014]

Der WM-Kommentar von Hans Zaremba

Leidenschaft, Energie, Emotionen: Die zeichnete das WM-Finale 2014 zwischen Deutschland und Argentinien aus. Am Ende war die Krönung perfekt und die Fußballer der DFB-Auswahl waren Weltmeister. Der im Vorfeld des Turniers oft kritisierte Coach Joachim Löw konnte mit diesem Erfolg sein Engagement als Bundestrainer vollenden.


Schub für den Fußballsport vor Ort: Der WM-Kommentar von Hans Zaremba, der sich vom WM-Erfolg der Nationalelf in Brasilien Impulse für die vielen Vereine in der Lippstädter Region verspricht.


Betrachtungen

Weltspitze: Auch in Lippstadt und in den Nachbarorten haben viele Fans des Fußballs den erst in der Verlängerung durch den einstigen BVB-Kicker und heutigen Bayern-Profi Mario Götze in der 113 Minute erzielten Treffer errungenen Sieg der deutschen Elf gefeiert. Der im Juli 2004 als Assistent seines Vorgängers Jürgen Klinsmann in der Frankfurter DFB-Zentrale angeheuerte und zwei Jahre später zum Chef der dortigen Übungsleiter aufgestiegene Joachim Löw befindet sich mit dem WM-Gewinn auf dem Gipfel seiner Karriere. Vorher hatte er als Begleiter der Nationalmannschaft bei dem EM 2008 den zweiten Platz sowie bei der WM 2010 und der EM 2012 jeweils den dritten Rang erreicht. Der 54-Jährige ist nach den 32 aufregenden WM-Tagen in Brasilien (und nach Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer) als vierter Betreuer eines Weltmeisterteams in die über 114jährige Geschichte des DFB eingegangen. Nach 1954 in Bern, 1974 in München und 1990 in Rom war 2014 in Rio de Janeiro für Deutschland die Zeit für den vierten WM-Sieg reif. Zweifellos hat der Freiburger den deutschen Fußball wieder fest in der Weltspitze etabliert.

Gemeinschaft: Es war aber ein hartes Stück an Arbeit, was die insgesamt 14 eingesetzten Spieler beim 1:0 in den 120 Minuten im legendären Maracana-Stadion zu absolvieren hatten. Mit dem Triumph am Zuckerhut hat eine Mannschaft gewonnen, die den hohen eigenen Anspruch und dem immensen Druck von außen standgehalten hat. Die DFB-Equipe hat sich in Brasilien als Gemeinschaft präsentiert, die rasch reagieren kann und im entscheidenden Moment jedem Gegner in taktischer, kämpferischer und mentaler Hinsicht – in spielerischer sowieso – überlegen sein kann. Sonst wäre es kaum möglich gewesen, als erste europäische Nationalelf in der seit 1930 währenden WM-Geschichte auf dem amerikanischen Kontinent die Trophäe mitzunehmen. Bei den bisherigen Turnieren in Amerika (1930 in Uruguay, 1950 in Brasilien, 1962 in Chile, 1970 in Mexiko, 1978 in Argentinien, 1986 in Mexiko und 1994 in den USA) waren ausschließlich Nationen aus Südamerika (Uruguay 1930 und 1950, Brasilien 1962, 1970 und 1994 sowie Argentinien 1978 und 1986) Fußballweltmeister geworden.

Rückhalt: Überragender Spieler der 23köpfigen DFB-Auswahl war ihr Schlussmann Manuel Neuer, der für seine Leistungen zum besten Keeper der WM in Brasilien bestimmt wurde. Der ursprünglich aus dem Gelsenkirchener Vorortverein FC Schalke 04 stammende und seit Sommer 2011 beim FC Bayern München zwischen den Pfosten stehende Torhüter war der große Rückhalt der Abwehr des Weltmeisters 2014. Andere Spieler erlebten ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle. So der Gladbacher Christoph Kramer, der überraschend für den verletzten Sami Khedira im Finale in die Startelf beordert wurde. Doch vom Gegenspieler Ezequiel Marcelo Garay in der 18. Minute übel am Kopf getroffen, war für ihn mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung nach 32. Minuten bereits seine Endspielzeit beendet. Nicht nur dieses böse Foul charakterisiert die übertriebene Härte der Gauchos, die bei früheren und strengeren Eingreifen des Referees Nicola Rizzoli (Italien) hätte vermieden werden können.

Ausblick: Etwas voreilig ist die Vorhersage von Franz Beckenbauer zu werten, dass die deutsche Mannschaft nach dem WM-Sieg eine große Zukunft vor sich habe. Ähnliches meinte er schon nach dem letzten DFB-Triumph 1990 in Italien, wo er als Teamchef an der Seitenlinie stand. Beim Turnier 1994 in den USA enttäuschte die DFB-Crew jedoch maßlos und schied bereits im Viertelfinale gegen Bulgarien aus. Allerdings dürfte bei den Kids und Jugendlichen die Fußballbegeisterung nach dem 1:0 von Rio zunehmen, was für viele der ehrenamtlich geführten Vereine in der heimischen Region nur förderlich sein kann.

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