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Sechs auf einen Streich [21.08.2012]

Der Pokalkommentar von Hans Zaremba

Der Pokal ist die einzigartige Chance der Kleinen, um es den Großen einmal zu zeigen. Diese Besonderheit fasziniert die Fans am DFB-Pokal. Auch beim Auftakt der Hauptrunde 2012/13 des seit 1935 ausgetragenen deutschen Pokalwettbewerbs stolperten wieder etliche Vereine aus der Bundesliga in den Spielen mit den vermeintlich Kleineren. Diesmal mussten sich gleich sechs Clubs aus der Beletage des deutschen Fußballs nach der ersten Runde vom Cup verabschieden. Für manchen Erstligisten ist ein frühes Pokal-Aus mit ziemlichen finanziellen Problemen verbunden.


Auffallend war das Scheitern von sechs Bundesligisten: Der Pokalkommentar von Hans Zaremba, der den Auftakt im DFB-Cup analysiert.

Frankfurt

Mit Bremen, Frankfurt, Fürth, Hamburg, Hoffenheim und Nürnberg traf es Mannschaften, die auch in der aktuellen Konkurrenz der 50. Auflage der Bundesliga zum Teil um ihre sportliche und wirtschaftliche Existenz ringen dürften. Schon unken einige in Frankfurt, ob die launische Diva vom Main nach dem gerade gelungenen Wiederaufstieg von neuem vor dem Fall ins Unterhaus steht. Dass für ein Drittel der Bundesligisten der Traum vom Pokalfinale in Berlin schon nach dem ersten Durchgang beendet war, hatte es zuletzt vor 25 Jahren, in der Spielzeit 1987/88, gegeben. Überrascht hat auch das Scheitern der hanseatischen Traditionsclubs, während die westdeutschen Bundesligavereine allesamt ihre Begegnungen gewannen.

Dortmund

So auch der Cupverteidiger aus Dortmund, der beim 3:0 mit angezogener Handbremse gegen den Vierligisten Oberneuland auftrat. Trotz der Tore von Marco Reus, Jakub Blaszcykowski und Ivan Perisic mangelte es dem Doublegewinner im Bremer Weserstadion aber phasenweise an Souveränität und Überlegenheit. Attribute, die in der vergangenen Spielzeit die Schwarzgelben ausgezeichnet haben. Eindrucksvoll war die Kulisse von 19.325 Zuschauern, wo die starke BVB-Fraktion der Equipe von Jürgen Klopp an der Weser ein zusätzliches Heimspiel verschaffte. Ebenso fand bei den Lippstädter „Optimisten“ das Match eine beachtliche Resonanz, von denen rund 40 Freunde des Kickersports die Paarung im eigenen Vereinslokal in Verbindung mit einem Grillnachmittag am Bildschirm verfolgten.

Schalke

Ohne großen Kräfte- und Nervenschleiß schaffte der Dortmunder Erzrivale aus Gelsenkirchen die zweite Runde. Der Champions-League-Teilnehmer und Pokalsieger von 2011 gewann in Saarbrücken beim vom ehemaligen Schalker Fußballer Jürgen Luginger trainierten Drittligisten klar mit 5:0. „Man hat gesehen, wie wichtig es ist, einen guten Kadar zu haben“, kommentierte der königsblaue Coach Huub Stevens den Ausgang. Die fünf Tore dürften bei den vielen Fans des Vorstadtvereins in der Region und bei den Wadersloher „Füchsen“ für eine gute Stimmung gesorgt haben. Auffallend war, dass alle Angriffe der Knappen über Lewis Holtby liefen. Offenbar hat ihn sein Übungsleiter nach dem Weggang des Spanienstars Raúl González Blanco stärker in die Verantwortung eingebunden.

München

Keine Mühe hatte München, in Regensburg zu siegen. Mit 4:0 unterstrichen die Bayern ihren Anspruch, nach zwei titellosen Jahren in der neuen Saison wieder eine Trophäe an die Säbener Straße zu holen. Der Zweitligaaufsteiger stellte den Rekordmeister nur in der Anfangsphase vor Probleme. Die Treffer für die von Jupp Heynckes betreute Auswahl markierten ausschließlich Neuzugänge. Dabei untermauerte Mario Mandzukic mit seinen zwei Buden und nach dem Tor im Supercupfinale gegen Dortmund seinen Anspruch als erste Wahl für die Sturmspitze. Für den bisherigen Goalgetter Mario Gomez könnte es eng werden, auf Dauer noch zur Anfangsformation zu gehören. Zudem haben Frank Ribery und Arjen Robben mit dem 20jährigen Schweizer Xherdan Shaqiri einen Rivalen bekommen, der selbstbewusst agiert und offensichtlich keine Erbhöfe im Bayern-Team kennt.

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